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Die Geschichte der Steinkohle in der EUREGIO Maas-Rhein beginnt vor ca. 300 Millionen Jahren im
Karbon, als auf der Nordhalbkugel unter günstigen klimatischen Verhältnissen üppiges
Pflanzenwachstum herrschte. Durch Zersetzung, Ablagerung, Verdichtung und Inkohlung entstanden
umfangreiche Steinkohlefelder, die in den folgenden Jahrmillionen gesenkt, gefaltet und wieder
gehoben wurden. Diese Steinkohlefelder ziehen sich wie ein Band von Russland über Polen,
Deutschland, Niederlande, Belgien und Frankreich bis nach Großbritannien. Seit dem Mittelalter
lassen sich vier Zentren der Kohleförderung in der Region zwischen Maas und Rhein unterscheiden:
die Umgebung von Lüttich beiderseits der Maas, Heerlen und Kerkrade in Niederländisch-Limburg,
der Raum Genk im Kempenland sowie das Revier nördlich von Aachen zwischen Inde, Wurm und Rur.
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